Praktikum in China

Die Skyline in Singapur

Leben und arbeiten in einem Land, das in der Zukunft immer wichtiger für die Wirtschaft wird, hat viele Vorteile. Während der Praktikums erlernen Sie soziale Kompetenzen, sammeln Auslandserfahrung und beweisen, dass Sie in einer fremden Kultur mit einer schwierigen Sprache zurechtkommen. Besonders für Studenten wird ein Auslandsaufenthalt zunehmend wichtiger und entscheidet nicht selten über den späteren Berufseinstieg nach dem Studienabschluss. Damit das Praktikum zum Erfolg wird, sollten Sie rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen.

Gründe für ein Auslandspraktikum in China

Die Volksrepublik China gewinnt seit Jahren zunehmend an Bedeutung für den internationalen Handel, denn das Land steht längst nicht mehr für Produkte aus billiger Herstellung, sondern beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Technologien in Kooperation mit anderen Länder, darunter auch Deutschland. Dies allein ist bereits ein guter Grund im Wirtschaftswunder China ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Gleichzeitig lernen Sie, sich an fremde Kulturen anzupassen und sammeln wertvolle Auslandserfahrung, mit der Sie bei späteren Stellenbewerbungen punkten. Außerdem gibt es keine bessere Möglichkeit, Chinesisch zu lernen beziehungsweise die Kenntnisse zu vertiefen als eine Zeit dort zu leben. Sie sehen, es gibt zahlreiche Gründe, die für ein Praktikum sprechen.

Ansprechpartner und Stellenangebote

Auslandspraktika erfreuen sich steigender Beliebtheit bei Studenten und Absolventen deutscher Universitäten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Praktikumsplatz in China zu erhalten. Das Goethe Institut in Peking vergibt Praktika in der Öffentlichkeits-, Spracharbeit sowie im Kulturprogramm, Webauftritt sowie im Bereich der Information und Bibliothek. Weitere Institute befinden sich in Shanghai und Hongkong. Außerdem finden Sie Praktikumsstellen beim DAAD und verschiedenen Unternehmen in Deutschland. Wichtig, erkundigen Sie sich vor der Bewerbung über eine Vergütung, denn die wenigsten Praktikanten erhalten ein Gehalt. Aus diesem Grund ist es notwendig, sich mehrere Monate im Voraus um die Finanzierung zu kümmern.

Tipps zur Finanzierung eines Praktikums in China

Wer in China ein Praktikum über mehrere Monate absolviert oder sogar ein Jahr bleibt, muss in den meisten Fällen die Unterkunft sowie die weiteren Lebensunterhaltungskosten selber aufbringen. Zusätzlich benötigen Sie Geld für die öffentlichen Verkehrsmittel. Gezahlt wird mit chinesischen Yuan oder mit Renminbi. Zwar lässt sich mit einer deutschen EC-Karte an den Geldautomaten der Bank of China Geld bis zu einem bestimmten Betrag abheben, doch sollten Sie vorsichtshalber eine Kreditkarte und Bargeld mitnehmen. Mit einem Kreditkarten Vergleich finden Sie heraus, welche Karte sich für den Auslandsaufenthalt eignet. Tipp, dauert das Praktikum länger als zwei Monate, dürfen Sie beim DAAD einen Antrag auf Fahrtkostenzuschuss zu stellen. Eine andere Alternative zur Finanzierung ist die Beantragung des Auslands-Bafögs, allerdings erhalten Studenten hier erst die Zu- oder Absage während des Aufenthaltes.

Das Visum in Deutschland beantragen

Wer nach der Landung an einem chinesischen Flughafen in das Land gelassen werden möchte, muss rechtzeitig vor Reiseantritt bei der Botschaft der Volksrepublik China ein Visum beantragen. Frühestens fünfzig Tage vor Abflug haben Sie die Möglichkeit die erforderlichen Unterlagen dort einzureichen. Dafür benötigen Sie einen Reisepass, der mindestens sechs Monate gültig ist, das Einladungsschreiben Ihrer Praktikumsstelle in China sowie einen AIDS-Test bei einem Aufenthalt von mindestens sechs Monaten. Anders als für ein dauerhaftes Leben in China benötigen Sie jedoch keine Arbeitserlaubnis. Wichtig, die notwendigen Unterlagen müssen Sie persönlich einreichen.

Bild: panthermedia.net Kjersti Jorgensen