Ratgeber: Chinesische Heilkunst

Die Heilpflanze Ginkgo hilft unterstützend beim dementiellen Syndrom

In den vergangenen Jahren entschieden sich immer mehr Menschen gegen die Schulmedizin und für eine Behandlung mit alternativen Heilverfahren. Besonders die chinesische Heilkunst erfreut sich wachsender Beliebtheit und wird zunehmend von Ärzten empfohlen oder sogar praktiziert. Denn sie behandelt sowohl Körper als auch Geist mit verschiedenen Verfahren aus langen Traditionen und gilt als schonende Heilung gegenüber herkömmlichen Medikamenten sowie Behandlungsmethoden.

Traditionelle chinesische Massagen

Zu den ältesten Methoden der chinesischen Heilkunst zählen die Massagen zur Schmerzbehandlung und Linderung von Verspannungen. Die „Tuina-Anmo“ Massagen zeichnen sich durch einen Druck auf bestimmte Körperstellen, bekannt als Akupressur, und durch schiebende sowie streichende Bewegungen aus. Daneben gibt es chiropraktische Griffe. Außerdem sollen Massagen den Energiefluss im Körper positiv beeinflussen. Schließlich gehören die Shiatsu Massagen zur traditionellen Heilkunde, da ihre Ursprünge in der chinesischen Tuina- Massage liegen.

Chinesen schwören auf Akupunktur

Während in Deutschland die chinesische Heilkunst nur bedingt anerkannt ist, bevorzugen die meisten Chinesen dieses 2000 Jahre alte Wissen gegenüber der Schulmedizin. Mit der Akupunktur lindern sie Schmerzen und sorgen für einen Einklang zwischen Körper und Geist. Dabei stechen Nadeln in bestimmte Körperstellen und beeinflussen die Lebensenergie. Seit 2003 gehört Akupunktur zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse, doch übernimmt sie nur die Kosten bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen. Zudem bewilligen sie eine bestimmte Anzahl, so dass Patienten eine längere Behandlung selber bezahlen müssen. Daher lohnt sich der Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung, wenn Sie weitere Behandlungen in Anspruch nehmen. Gleiches gilt für eine Pflegezusatzversicherung, damit sowohl ihre Grundversorgung im Alter gesichert ist und Ihnen jene Pflegeleistungen zur Verfügung stehen, die die normale Versicherung nicht zahlt.

Chinesische Heilpflanzen

Seit der Entwicklung der traditionellen chinesischen Medizin spielen Arzneipflanzen eine wichtige Rolle. Eine der hier in Deutschland bekanntesten Heilpflanzen ist die Ginkgo Biloba, die Ärzte zur unterstützenden Behandlung von Demenz einsetzen. Außerdem helfen die Wirkstoffe des Ginsengs bei Erschöpfung und Müdigkeit. Bereits vor 2000 Jahren bauten die Chinesen diese Pflanze an. Wussten Sie schon? Manche Heilpflanzen finden Sie als Gewürze in der heimischen Küche. Ingwer eignet sich nicht nur als markantes Gewürz für Speisen oder als Tee, sondern hilft gegen Reiseübelkeit und bei Magen-Beschwerden. Ein anderes Gewürz aus der chinesischen Medizin ist Koriander. Richtig, ursprünglich stammt es aus dem Mittelmeergebiet und lindert Völlegefühl sowie Blähungen. Allerdings zählt China zu den größten Anbaugebieten der Welt. Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten, die chinesische Heilkunst in Deutschland anzuwenden. Gleichzeitig hilft Sie bei einer gesunden Ernährung.

Eine gesunde Ernährung stärkt Körper und Geist

Eine abwechslungsreiche Ernährung legt die Basis für ein gesundes Leben und Fitness im Alter. Vor allem Senioren sollten auf den täglichen Speiseplan achten, um altersbedingten Beschwerden vorzubeugen. Dadurch nehmen Sie einerseits weniger Leistungen der Pflegerentenversicherung in Anspruch und bleiben trotz des hohen Alters aktiv. Mit ausreichend Vitaminen geben Sie dem Körper Nervennahrung. Auch hier unterstützt die chinesische Medizin mit Rezepten nach Yin & Yang einen gesunden Lebensstil und bietet Ihnen leckere Gerichte. Auf diese Weise bleiben Körper und Geist auf Trab, so dass Sie aktiv am Leben teilnehmen.

Bild: panthermedia.net Petra Barz