Batman Arkham City: Der Release rückt näher

Noch einen Monat warten, dann wird am 21. Oktober 2011 endlich Batman Arkham City erscheinen. Der Vorgänger Arkham Asylum war 2009 ein echter Überraschungshit. Nicht weil Batman als Figur so unbeliebt wäre, aber weil die letzten Spiele alle mittelschwere Katastrophen darstellten. Das letzte Spiel, welches Fans und Kritiker zufrieden gestellt hatte war „Batman“ für den NES.

Neue Gegner und Verbündete

Wie der erste Trailer für Arkham City gezeigt hat, hat der Joker die Folgen seines Titanium-Konsums im ersten Teil nicht so gut überwunden. Doch er scheint schon seinen nächsten Plan in Bewegung setzen zu wollen und diesmal beschränkt sich die Spielwelt nicht auf die Anstalt, sondern auf Arkham City. Ganze Stadteile wurden ummauert, um der großen Anzahl der Schurken Herr zu werden. In Trailern wurden nun schon der Pinguin, der Riddler, Two-Face und der Nicht-Fans eher unbekannte Dr. Hugo Strange angekündigt. Als „Verbündete“ ist Catwoman mit im Spiel, in der auf der Gamescom spielbaren E3 Demo gebührte ihr der erste Demo-Abschnitt. Sie ist gelenkiger als Batman, wodurch der Kampf schneller ist, aber das Prinzip bleibt das Gleiche. Generell hat man glücklicherweise beim Kampfsystem nur Feintuning vorgenommen, alles wirkt noch flüssiger auch die Animationen.

Überarbeiteter Detective Mode

Auch der neue Detective Mode war im Verlauf der Demo schon zu begutachten, die Optik wurde angepasst und wirkt wertiger als im ersten Teil. Die Rätsel sind nun etwas ausgefeilter, so mussten Sie zwei Einschusslöcher an einer Wand und im Boden finden, um so den Lauf der Kugel und die Position des Schützen zu erkennen. Die Grafik ist leicht aufpoliert, hat aber immer noch das charakteristische Unreal-Engine Feeling und ist kein Quantensprung aber auch bei Weitem keine schlechte Grafik. Im Gegenteil, die kurze Außensequenz sah sehr gut aus, Pop-Ups waren nicht bemerkbar, wobei ältere PC-Systeme hier vielleicht zicken im Gegensatz zu Konsolen. Auch Catwoman hat einen Detective Mode spendiert bekommen, wie oft dieser zum Einsatz kommen wird bzw. der Spielanteil als Catwoman ist noch nicht ganz klar.

Steam-Version und Collector’s Edition

Wer das Spiel direkt zum Release haben möchte, wird es wohl bei Steam herunterladen können. Stand Anfang September ist es noch nicht zur Vorbestellung verfügbar, aber dies war bei Arkham Asylum ähnlich. Für den Download sollten Sie – wie bei anderen Spiele-Downloads – ein wenig Zeit einplanen, schließlich hat das Spiel eine ordentliche Dateigröße. Wer etwas mehr investieren möchte, kann dies bei der Collector‘s Edition tun. Hier gibt es neben dem Spiel noch:

–          Eine Premium-Statue aus dem Hause Kotobukiya

–          Ein Art-Book für Sammler

–          Iceberg Lounge Challenge Map und Batman: Die Rückkehr des dunklen Ritters Skin als Downloadable Content

–          Batman: Arkham City Album von WaterTower Music mit Songs von Hit Künstlern, erhältlich als digitaler Download

–          Animierter DC Universe Film, Batman: Gotham Knight

Der Preis für die Konsolenversionen liegt bei knapp 100 Euro. Billiger wird es in England, dort zahlen Sie ca. 70 Euro. Allerdings ist deutscher Ton noch nicht bestätigt.

Bild: compu-tel.de