So wird Ihr Auto fit für den TÜV

Kurz vor Ablauf der Gültigkeit der TÜV-Plakette unterziehen Autobesitzer ihren Wagen einer Grundreinigung, beseitigen kleinere Schäden oder Zeichen eines Unfalls, in der Hoffnung, dass das Auto durch die Hauptuntersuchung kommt. Denn die Sachverständigen prüfen den Wagen in sämtlichen Bereichen und geben Ihnen die neue Plakette erst, wenn alle Beanstandungen beseitigt sind. Damit Ihr Auto die HU besteht, sollten auf einige Dinge achten.

Was prüft der Sachverständige bei der HU?

Während der HU unterziehen die Fachkräfte den Wagen einer gründlichen Inspektion, dabei gibt es keine Unterschiede, zwischen dem Hauptauto und einem versicherten Zweitwagen. Demzufolge sollten folgende Bereiche in Ordnung sein: Licht- sowie Bremsanlage, Achsen und Aufhängung, Reifen, Räder sowie Profiltiefe, der Motor, die Elektronik, Identifizierung und Sichtbarkeit des Fahrzeuges, der Zustand des Wagens und die Karosserie. Haben Sie an dem Auto Veränderungen, zum Beispiel beim Tuning, vorgenommen, müssen diese zugelassen und verkehrssicher sein. Durch die Neuregelung zur Abgasuntersuchung ab 1. Januar 2010 benötigen Sie für die HU eine aktuelle Prüfbescheinigung der Umweltverträglichkeitsuntersuchung, ehemals AU.

Wann ist die nächste HU fällig?

Die Gültigkeit ist auf der Prüfplakette angegeben und hängt von dem Fahrzeugtyp ab. So betragen die Prüfintervalle bei Erstzulassung 36 Monate und ab der zweiten Zulassung 24 Monate für einen Pkw ohne Anhänger. Liegt die angegebene Endfrist zum Beispiel bei 05/2012 haben Sie bis Ende Mai 2012 Zeit, die HU beim Auto durchführen zu lassen. Ab dem zweiten Monat Verspätung müssen Sie Strafe zahlen.

Schönheitsreparaturen vor der Hauptuntersuchung

Gab es vor der HU einen Unfall, muss dieser am besten vor dem TÜV-Termin behoben werden. Denn die Mängel, die bei der Prüfung bemerkt werden, müssen innerhalb von vier Wochen behoben sein. Kleiner Kratzer am Auto sind übrigens kein Grund Hand anlegen zu müssen.

Bild: panthermedia.net Uwe Annas