Kleintransporter mieten: So überstehen die Möbel den Umzug

Da sich viele Firmen auf den Verleih von Transportern spezialisiert haben, lohnt es sich auf jeden Fall, sich vor dem Anmieten eines Fahrzeuges ausführlich zu informieren. Gerade bei Langzeitmieten lassen sich so schnell einige Hundert Euro sparen. Jedoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass gerade bei den namhaften Anbietern eine größere Auswahl und schnellere Verfügbarkeit rund um die Uhr sichergestellt sind.

Zustand des Fahrzeugs klären

Überzeugen Sie sich persönlich vom Zustand des Kleintransporters, soweit es durch eine Sichtprüfung möglich ist. Achten Sie auf den Zustand der Reifen, ob es sich um ein Raucher- oder Nichtraucherfahrzeug handelt, die TÜV-Plakette aktuell ist, den Zustand der Fahrzeugbeleuchtung, eventuelle Beschädigungen der Polster, nicht voll funktionsfähige Bremsen, eine beiliegende Bedienungsanleitung, Bordwerkzeug, Verbandskasten usw. Auch sollten Sie Ihr Augenmerk auf eventuelle Beschädigungen der Lackierung richten. Unregelmäßigkeiten sollten Sie schriftlich mit dem Vermieter fixieren, da Sie bei Abgabe des Fahrzeuges unter Umständen in Regress genommen werden könnten.

Eine wichtige Überlegung sollte die Frage sein, wie lange das Fahrzeug tatsächlich benötigt wird und wie viele Kilometer damit zurückgelegt werden sollen. Planen Sie lieber mehr Zeit als nötig ein. Helfer, die zu spät auftauchen, Möbelstücke, die auf einmal sperriger als gedacht sind, Straßensperrungen, Stau oder Parkplatzsuche können echte Zeitfresser sein. Und es ist nicht für einen ruhigen Umzug förderlich, wenn die alte Wohnung noch halbvoll ist, der Transport aber in einer halben Stunde wieder abgegeben werden muss. Der Benzinverbrauch wird ja bei längerem Mieten und mehr Fahren nicht groß ins Gewicht fallen, da es sich bei den Transportern fast ausnahmslos um Diesel-Fahrzeuge handelt.

Sicherheiten bereitstellen

Ihre Autovermietung wird von Ihnen eine Kreditkarte, eine EC-Karte oder sofortige Barzahlung verlangen. Erkundigen Sie sich auch vorher über eine eventuell anfallende Kaution, die zusätzlich zum Mietpreis fällig ist. Ein schriftlicher Vertrag ist natürlich für beide Seiten erforderlich und wichtig. Lesen Sie auch das Kleingedruckte, auch wenn dies eine eher lästige Angelegenheit darstellt. Dafür werden ein Personalausweis, Reisepass und ein gültiger Führerschein benötigt.

Gute Vorbereitung hilft beim Umzug

Wer schon im Vorfeld nicht benötigte Gegenstände und Kleidungsstücke verpasst, wird es beim Umzug leichter haben. Beschriften Sie die Umzugskisten vernünftig und packen Sie sie nicht zu voll, die Reißgefahr ist dann auch bei stabilen Kartons hoch. Wenn Sie diese Vorbereitungen getroffen haben, machen Sie sich an die Möbelstücke. Alles, was für den Transport zerlegt werden muss, sollte schon vor dem Umzugstag auseinandergenommen sein. Am Umzugstag selber sollten Sie und die Helfer nur noch Sachen direkt ins Auto ein- und in der neuen Wohnung ausladen müssen. So klappt dann der entspannte Umzug.

Bild: panthermedia.net Kirsty Pargeter