Netbooks mit Touchscreen: Lohnt sich der Hybrid

Der Tablet- und Netbook – Markt ist umkämpft. Seit längerem gibt es schon Hybrid Netbooks, bei denen sich der Bildschirm auch als Touchscreen benutzen lassen kann. Auch aktuelle Tablets bieten nun schon teilweise ansteckbare Tastaturen, sind aber keine Netbook-Hybriden. Ein Modell wäre bspw. der Asus Transformer.

Tablet PC versus Hybrid Tablet PC

Ein Tablet PC ist ein tragbarer Computer, der wie eine Tafel geformt ist. Er ist mit Stiften, aber auch mit dem Finger bedienbar. Das macht die Bedienung mit der Maus überflüssig. Praktisch ist die Anwendung im Stehen mit nur einer Hand. Er ist die neue Erweiterung des herkömmlichen Notebooks. Meist verfügt er über eine spezielle Software zur Handschrifterkennung. Der Hybrid ist nur auf die Stift- oder Fingerbedienung beschränkt, gleichzeitig kann aber auch eine Tastatur hinter dem Bildschirm verstaut werden. Sie lässt sich abnehmen, sodass wieder nur mit dem Stift oder dem Finger bedient werden kann. Als Betriebssystem wird die erweiterte Version von Windows XP eingesetzt, er kann aber auch zu Linux wechseln. Um ohne Tastatur arbeiten zu können, kann man die Freihandeingabeleiste nutzen. Der Text kann mit einem Stift oder mit der Bildschirmtastatur eingegeben werden. Der Touchscreen misst 11,6 Zoll. Die Akku-Power reicht für vier Stunden, die Taktrate liegt bei 1,2 bis 1,3 Gigahertz. Der Arbeitsspeicher ist mit 4 Gigabyte ausreichend, optische Laufwerke sind anschließbar. Die Leistung reicht für Office, Internet, Audio- und Video-Wiedergabe und für einfache Spiele. Der Preis liegt bei circa 700 € und ist damit ungefähr 200 € höher als bei herkömmlichen Tablet PCs. Für Hybrid Notebooks und Hybrid Tablet PC’s gibt es Angebote vom Media Markt Berlin und manchmal hat auch Lidl in Berlin hat diverse Angebote.

Netbook versus Hybrid Netbook

Hybrid-Netbooks arbeiten mit einem noch stärker stromsparenden Atom-Prozessor als die herkömmlichen Netbooks. Die Geschwindigkeit dieser Netbooks ist für die normale Arbeit mit Office-Programmen und Internet ausreichend. Für anspruchsvolle Programme, zum Beispiel die Videobearbeitung, oder grafisch aufwändige Spiele, reicht die Leistung in der Regel nicht. Die meisten Hybrid-Netbooks verfügen über eine normale Notebook-Festplatte mit 160 Gigabyte Speicherplatz, einen 8 Gigabyte Flashspeicher, sowie WLAN.  Der Speicher verkraftet Erschütterungen gut, ist langlebiger und verbraucht weniger Strom. Damit verlängert sich die Akku-Laufzeit. Die Bedienung des Hybrid-Notebooks ist einfach. Das Betriebssystem ist meist Windows XP. Außerdem gibt es eine integrierte Webcam. Der Monitor hat 10,2 Zoll. Die Qualität von Webseiten, Grafiken, Texten und Fotos kann man als gut bezeichnen. Die Preise beginnen bei circa 560 Euro und sind damit etwas höher als beim herkömmlichen Notebook.

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